Tourismus an der Adria
Die Adria - oder genauer das Adriatische Meer - ist der Teil des Mittelmmeres, der die östliche Küste Italiens von der westlichen Küste Kroatiens und Albaniens trennt. Insgesamt umfasst die Länge der Adria knapp 1000 Kilometer und ist durchschnittlich etwa 150 Kilometer breit.
Wenn man von “der Adria” sprach, meinte man unter Urlaubern eigentlich lange Jahre vor allem den (nord-)italienischen Teil des Meeres (Italienische Adria). Hier liegen so bekannte Urlaubsorte wie Lido di Jesolo, Caorle oder Bibione mit ihren langen Sandstränden. Weniger geläufig im Rahmen eines Adriaurlaubs waren eigentlich der kroatische oder gar albanische Teil der Adria.
In den letzten Jahren hat sich dieses Bild allerdings ein wenig gewandelt. Insbesondere Kroatien ist in der Gunst der Urlauber deutlich gestiegen und hat im Rahmen des Adriatourismus einen gewaltigen Aufschwung erlebt. Hier zahlen sich jetzt die Investitionen der vergangenen Jahre in die touristische Infrastruktur aus. Allerdings hat der Boom für die Urlauber auch einige nachteilige Folgen, denn das ehemals sehr preiswerte Reiseziel hat längst auch in diesem Bereich deutlich aufgeholt.
Dennoch glänzt das Land durch traumhafte Buchten, idyllische Inseln und eine atemberaubende Landschaft und gewinnt derzeit jedes Jahr viele neue Gäste dazu, die einen Urlaub in Kroatien verbringen wollen. Etwas schwieriger sieht es da derzeit bei den früheren Top Zielen an der Italienischen Adria aus. Die ehemaligen Lieblingsziele deutscher Autotouristen haben teilweise ein wenig “Staub angesetzt” und müssen nun mit einem gewissen Gästeschwund leben.